MIN-Fakultät
und Naturwissenschaften
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14. Juli 2026, von MIN-Dekanat

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Mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding zwischen der Universität Yamanashi (Japan) und der Universität Hamburg wird die internationale Zusammenarbeit im Bereich der nachhaltigen Energieforschung weiter ausgebaut. Neben einem geplanten gemeinsamen Masterstudiengang wurde mit dem neuen „Clean Energy Material Research Hub“ eine Forschungsplattform geschaffen, die die wissenschaftliche Zusammenarbeit beider Universitäten künftig weiter stärken soll.
Anlässlich des Besuchs von Prof. Xiaoyang Mao (Vizepräsidentin und Executive Director for Research and Globalization Promotion der Universität Yamanashi) zur Eröffnung des Japanese-European Clean Energy Material Research Hub tauschten sich Vertreterinnen und Vertreter der MIN-Fakultät der Universität Hamburg und der Universität Yamanashi über die weitere Vertiefung ihrer Partnerschaft aus. Grundlage hierfür ist das im September 2025 unterzeichnete Memorandum of Understanding (MoU) zur strategischen Zusammenarbeit.
Prof. Dr.-Ing. Norbert Ritter, Dekan der MIN-Fakultät, betont: „Ich freue mich sehr, dass sich unsere erfolgreiche strategische Zusammenarbeit mit der Universität Yamanashi weiter intensiviert und künftig auch unsere Studierenden davon profitieren werden. Diese Kooperation vereint nicht nur die exzellente Forschung unserer beiden Länder in einem hochrelevanten Zukunftsfeld, sondern wird nun auch durch eine hervorragende gemeinsame Lehre in Form eines gemeinsamen Studiengangs ergänzt.“
Prof. Dr. Xiaoyang Mao, Vizepräsident und Executive Director for Research and Globalization Promotion der Universität Yamanashi, erklärt: „Unsere Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe von Professor Özaslan an der Universität Hamburg hat wesentlich dazu beigetragen, die Forschung in diesem Bereich voranzubringen. Sie war außerdem ein wichtiger Faktor dafür, dass unsere Universität in das J-PEAKS-Programm (Program for Forming Japan’s Peak Research Universities) des japanischen Ministeriums für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie (MEXT) aufgenommen wurde. Dieses Programm fördert Universitäten mit international anerkannten Stärken in strategischen Forschungsfeldern. Aufbauend auf diesem Erfolg freuen wir uns darauf, unsere Partnerschaft weiter auszubauen. Energie ist eine globale Herausforderung – internationale Zusammenarbeit ist daher von größter Bedeutung. Mit dieser Kooperation möchten wir nicht nur Spitzenforschung und technologische Innovation fördern, sondern auch den Studierendenaustausch stärken, damit junge Menschen Energiefragen über Ländergrenzen hinweg gemeinsam diskutieren, Ideen austauschen und unterschiedliche Perspektiven kennenlernen können.“
Am Rande der Eröffnungsfeier fanden zudem Gespräche auf Arbeitsebene über einen gemeinsamen Masterstudiengang im Fach Chemie mit Schwerpunkt Materialwissenschaften statt.
„Schon in naher Zukunft soll es möglich sein, Teile des Masterstudiums mit Schwerpunkt Energiematerialien für Wasserstoff- und Dekarbonisierungstechnologien an der jeweiligen Partneruniversität zu absolvieren“, erklärt Dr. Frédéric Hasché vom Labor für Technische Elektrokatalyse im Fachbereich Chemie. „Damit bereiten wir unsere Studierenden in beiden Ländern auf die globalen Herausforderungen einer nachhaltigen Gesellschaft vor – ganz nach dem Motto: 'Global Thinking | Local Acting'.“
Die neue gemeinsame Initiative der MIN-Fakultät der Universität Hamburg und der Universität Yamanashi ist Teil einer Reihe von Aktivitäten in Hamburg, mit denen die Zusammenarbeit mit Japan im Bereich Wasserstoff und zukunftsweisender Forschung weiter intensiviert wird.
„Gemeinsam mit der Erneuerung des Memorandum of Understanding zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg und der Präfektur Fukushima sowie der Eröffnung des Japanese-European Clean Energy Material Research Hub an der Universität Hamburg entwickelt sich Hamburg zunehmend zu einem internationalen Standort für Wasserstoff- und Dekarbonisierungstechnologien“, sagt Prof. Dr. Mehtap Özaslan vom Labor für Technische Elektrokatalyse im Fachbereich Chemie. „Dadurch eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten und neue Impulse für Forschung, Technologietransfer in die Industrie und selbstverständlich auch für den kulturellen Austausch zwischen unseren Ländern.“
Prof. Dr. Katsuyoshi Kakinuma vom Clean Energy Research Center/Hydrogen and Fuel Cell Nanomaterials Center der Universität Yamanashi ergänzt: „Die internationale Gemeinschaft benötigt den breiten Einsatz von Wasserstoff, um eine globale grüne Energiegesellschaft zu verwirklichen. Von unseren Forschenden wird erwartet, die Leistungsfähigkeit der Wasserstofftechnologien entscheidend voranzubringen. Die internationale Spitzenforschung zwischen Japan und Europa schafft durch gegenseitige Synergien und partnerschaftliche Zusammenarbeit neue Entwicklungen und Innovationen.“
Prof. Dr.-Ing. Norbert Ritter fasst den Austausch mit der japanischen Delegation der Universität Yamanashi zusammen: „Die Exzellenzuniversität Hamburg und die Universität Yamanashi, die im Rahmen des japanischen J-PEAKS-Programms eine vergleichbare Auszeichnung erhalten hat, bündeln ihre wissenschaftlichen Kompetenzen in dem derzeit besonders bedeutenden Zukunftsfeld der Wasserstoff- und Dekarbonisierungstechnologien. Mit der Einrichtung des Japanese-European Clean Energy Material Research Hub an der Universität Hamburg wird diese herausragende internationale Zusammenarbeit weiter gestärkt und auf unserer Seite hier in Hamburg institutionalisiert. Die damit einhergehende Forschung und Lehre sowie der ebenso dazu gehörende Transfer der Forschungsergebnisse in die Praxis leisten absehbar einen wertvollen Beitrag zur Gestaltung unserer Zukunft.“