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Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften



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News - Fakultät MIN


16. Mai 2012

Prof.Dr. Ingenuin Gasser wird ab 1.6.2012 Prodekan für Internationalisierung und Nachwuchsförderung


Prof.Dr. Ingenuin Gasser
Prof.Dr. Ingenuin Gasser ist am 11. April 2012 vom Fakultätsrat für eine Amtszeit von fünf Jahren zum Prodekan für Internationalisierung und Nachwuchsförderung gewählt worden. Das Präsidium hat seine Wahl bestätigt.
Prof. Gasser ist Mathematiker im Bereich Modellierung mit Differentialgleichungen/Partielle Differentialgleichungen tätig. Er war und ist in verschiedensten internationalen Projekten in unterschiedlichen Funktionen tätig. Bis 31.3.2012 war er Leiter des Fachbereichs Mathematik. Zu den wichtigen Aufgaben in seinem Amt gehören:
  • Bündelung der Komponenten der Internationalisierung, welche sinnvollerweise auf der MIN Dekanatsebene angesiedelt sein sollten.
  • Kontinuierliche Begleitung der Nachwuchsförderung, damit sie sehr guten modernen nationalen und internationalen Standards entspricht.

16. Mai 2012

Auswahl für UNICA 2012 abgeschlossen: MIN-Frauen starten neu im Mentoringprogramm

Ab Herbst sind sie dabei: Vier Frauen der MIN-Fakultät beginnen im UNICA Mentoring-Programm der Uni Hamburg. Damit gehören sie zu den insgesamt 17 Mentees aus vier Fakultäten, die in diesem Jahr in einem mehrstufigen Auswahlverfahren aufgenommen wurden. Über 90 Studentinnen und Doktorandinnen aus der EPB, GeWis, MIN und WiSo hatten sich dieses Jahr für das Berufseinstiegs-Mentoring beworben. UNICA ist ein Angebot des Expertinnen-Beratungsnetzes der Uni Hamburg. Es richtet sich speziell an Frauen, die in der Wirtschaft Führungsverantwortung übernehmen wollen.

Insgesamt 18 Bewerberinnen aus der MIN-Fakultät sandten dieses Jahr ihre Unterlagen ein. Der Anteil der Studentinnen aus Master- und Bachelorstudiengängen war dabei mit 50% im Vergleich zum Vorjahr deutlich gewachsen. Nach schriftlicher Bewerbung und persönlichem Intensivinterview nahmen acht dieser Frauen an der letzten Auswahlrunde teil. Sie erlebten professionelle Assessment Center, begleitet von Vertretern der UNICA-Partnerunternehmen. Die vier MIN-Bewerberinnen, die im Anschluss als Mentees ausgewählt wurden, stammen aus den Bereichen Biologie, Mathematik, Physik und Wirtschaftsinformatik.

Bei UNICA erwartet die Mentees nun ein mehrjährig angelegtes Programm, erfahrene Mentorinnen begleiten sie mit fachlichem Know-How und Erfahrungswissen beim Berufseinstieg und bei der Übernahme erster Führungsverantwortung. Die Mentees profitieren außerdem von einer Einführung in die Introvisionsmethode, Besichtigungen der Partnerunternehmen sowie intensivem Networking. Für die Bewerberinnen, die nicht in das Programm aufgenommen werden konnten, bietet das Expertinnen-Beratungsnetz alternative Beratungsformen an, um sie auf dem Weg in den Beruf unterstützen.

Über UNICA

UNICA ist ein Angebot für Studentinnen und Doktorandinnen an der Uni Hamburg. Es wurde im Herbst 2009 von der Arbeitsstelle Expertinnen-Beratungsnetz und der Universitäts-Gesellschaft Hamburg ins Leben gerufen. UNICA richtet sich an Frauen, die ihren Berufseinstieg planen und eine Laufbahn als Nachwuchsführungskraft anstreben. Bis heute wurden aus rund 250 Bewerberinnen über 40 Frauen als Mentees aufgenommen. Die ehrenamtlich mitwirkenden Mentorinnen sind langjährig erfahrene Fach- und Führungskräfte aus der Hamburger Wirtschaft. UNICA wird von folgenden Hamburger Unternehmen unterstützt: Britisch American Tobacco Germany GmbH, comdirect Bank, Gruner + Jahr GmbH & Co KG, Hamburger Hochbahn AG, Philips Deutschland GmbH, Unilever Deutschland GmbH.


26. April 2012

Girls' und Boys' Day an der MIN

Heute hat sich die MIN-Fakultät mit 19 Angeboten für Mädchen und fünf Angeboten für Jungen am Girls‘ und Boys‘ Day 2012 beteiligt. Erstmals waren alle Fachbereiche mit von der Partie, wobei die Informatik mit acht Veranstaltungen besonders häufig vertreten war. 180 Schülerinnen und 40 Schüler der Mittelstufe verbrachten einen ereignisreichen Tag.

Den Schülerinnen und Schülern wurden von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, aber auch von vielen Studierenden in Veranstaltungen  wie “Mathe ist für alle da?“, „Wie funktioniert ein Laser“ oder „Greenfood – Computerspiele programmieren“ die Forschungs- und Studieninhalte der MIN näher gebracht. Dabei experimentierten die Mädchen natürlich auch selbst, z.B. bei Radarmessungen im Rahmen von „Geophysiks rocks“ oder bei hautanalytischen Messungen in der Kosmetologie.

Wie immer beteiligte sich auch das technische Personal tatkräftig: Im Elektroniklabor der Meteorologie bauten die Mädchen elektronische Würfel, im Mineralogisch-Petrographischen Institut und in der Zoologie widmeten sie sich dem Thema Präparation. Erstmals mit dabei in diesem Jahr waren die Chemischen Werkstätten mit der Forschungswerkstatt, der Glasbläserei und der Blechbearbeitung.

Geschäftig ging es auch in den Museen und Schausammlungen her, beispielsweise beim simulierten Vulkanausbruch im Mineralogischen Museum oder bei den Fossilienbetrachtungen im Geologischen Museum. Erstmals dokumentierten unter dem Titel „Girls' Day vor der Linse“ sechs Mädchen als Fotografinnen den Tag.

Die Evaluationsbögen nach der Veranstaltung zeigen, dass viele Mädchen und Jungen mit einem MIN-Berufs- und Studienwunsch nach Hause gingen. Entsprechend zufrieden zeigten sich alle Beteiligten. Prof. Dr. Graener, Dekan der MIN-Fakultät: „Es ist uns gelungen, die MIN in ihrer gesamten Vielfalt einem engagierten jungen Publikum zu präsentieren; die Begeisterung der Mädchen und Jungen ist für uns alle ansteckend und hält hoffentlich noch lange an.“

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten! Ohne die Unterstützung der einzelnen Fakultätsmitglieder wäre es nicht möglich, ein solch tolles und vielfältiges Programm anzubieten. Unterstützt wurde der Girls‘ und Boys‘ Day weiterhin durch das Studierendenwerk, den Frauenförderfond der Universität und durch die Initiative "Bundesweit Informatiknachwuchs fördern" (BWINF) und den Alumni-Verein Hamburger Informatik Forum.

Fotos können hier heruntergeladen werden.


13. April 2012

Dr. Annika Herwig startet neue Nachwuchsforschungsgruppe „Molecular mechanisms regulating seasonal physiology“

Im August startet an der Universität Hamburg eine neue Nachwuchsforschungsgruppe. Die Biologin Dr. Annika Herwig am Zoologischen Institut, Fachbereich Biologie, erhielt ein Emmy-Noether Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Das Emmy-Noether Programm fördert herausragende Nachwuchswissenschaftler/Innen, um sie für eine Berufung auf eine W2- oder W3-Professur zu qualifizieren. Die Forschergruppe zum Thema „Molecular mechanisms regulating seasonal physiology“, wird mit bis zu 1.195 Mio. Euro gefördert und läuft über 3-5 Jahre.

Frau Herwig möchte untersuchen, wie das Gehirn den Energiehaushalt und das Körpergewicht von saisonalen Säugetieren reguliert. Saisonale Säugetiere zeigen extreme jahreszeitliche Veränderungen im Energiehaushalt, die allein durch Veränderungen in der Tageslänge kontrolliert werden. Die langfristige Umstellung der Energiebilanz wird von bestimmten Regulationszentren im Hypothalamus gesteuert, in denen je nach Jahreszeit Gene an- oder abgeschaltet werden. Welche Signalwege diese Gene regulieren, um den Energiehaushalt des Tieres zu beeinflussen, ist bisher jedoch wenig bekannt. Ziel dieses Projekts ist es, die molekularen Mechanismen aufzuklären, die langfristig Stoffwechsel, Körpertemperatur und Körpergewicht bei saisonalen Säugetieren regulieren. Die Ergebnisse können einen entscheidenden Beitrag zur Grundlagenforschung leisten und haben darüber hinaus das Potential, neue Erkenntnisse über Mechanismen der Regulation des Energiehaushalts zu gewinnen. Die Arbeiten von Frau Herwig sind im Bereich der Tierphysiologie angesiedelt und umfassen molekularbiologische, neuropharmakologische und tierphysiologische Untersuchungsmethoden.

Frau Herwig studierte Biologie an der Johannes-Gutenberg Universität Mainz und der Leibniz Universität Hannover. Ihre Promotion fertigte sie an der Universität Louis Pasteur in Strasbourg und der Tierärztlichen Hochschule Hannover zur Rolle der inneren Uhr im Winterschlaf und täglichem Torpor an. Danach forschte sie 3,5 Jahre an der Universität in Aberdeen an Regulationsmechanismen des Energiehaushalts in saisonalen und nicht saisonalen Säugetieren.

Mit Hilfe des Emmy-Noether Programms kann Frau Herwig nun ihre eigene unabhängige Forschungsgruppe mit zwei Doktoranden und einer wissenschaftlichen Hilfskraft aufbauen. Darüber hinaus erhält sie Geräte und Sachmittel, um ihre Forschungsarbeiten optimal durchführen zu können.


02. April 2012

Girls go MIN 2012
Angebote der MIN-Fakultät für Mädchen der Oberstufe

Mädchen können nicht nur Sprachen, Mode und Soziales. Nein, sie können auch Mathe, Informatik und Naturwissenschaften. Herausfinden oder beweisen könnt Ihr das bei unseren Schnupperveranstaltungen, die wir extra für Euch konzipiert haben:



girls go math
Samstag, 12. Mai, 13:00 – 18:00 Uhr
Info und Anmeldung unter www.math.uni-hamburg.de/ggm

girls go informatics
Samstag, 16. Juni, 13:00 – 17:00 Uhr
Info und Anmeldung unter www.informatik.uni-hamburg.de/Info/Schulen/ggi

Genetischer Fingerabdruck
Im September 9:00 – 17:00 Uhr
Info unter www.min.uni-hamburg.de/schueler/bruecken_in_die_wissenschaft.html

Mehr Informationen speziell für Studienbewerberinnen gibt es hier.


01. März 2012

Nachlese Wissenschaftliches Speed-Dating

Rund 150 Schülerinnen und Schüler der Profiloberstufe und fünfzehn Professorinnen und Ingenieure der fünf Hamburger Hochschulen trafen sich am 06. Februar im Geomatikum der Universität Hamburg zum Wissenschaftlichen Speed-Dating. Berichte, Fotos und Vidcasts finden Sie hier.


29. Februar 2012

Internationaler Städtewettbewerb Mathematik für Schülerinnen und Schüler

Alle Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 8 sind herzlich zur Frühjahrsrunde des Internationalen Städtewettbewerbs Mathematik eingeladen, die am 22. März an der Universität Hamburg stattfindet.

Die spannenden und anspruchsvollen Aufgaben, die von den Organisatoren aus Moskau gestellt werden, werden außer in Hamburg auch in vielen anderen Städten der Welt von Schülerinnen und Schülern bearbeitet. Dabei kann man sich einige der fünf bis sieben Probleme aussuchen, die es jeweils in den Altersstufen 8 bis 10 und ab 11 gibt.

Ausgewählte Arbeiten werden nach Russland geschickt und dort korrigiert. Die Schülerinnen und Schüler mit den besten Arbeiten erhalten eine Auszeichnung. In den letzten Jahren waren immer auch einige Hamburger Arbeiten darunter. Regelmäßig hat auch ein Hamburger Team an den internationalen Sommerkonferenzen teilgenommen, die meist in Russland stattfinden.

Weitere Informationen und Kontakt


22. Februar 2012

Wladimir-Peter-Köppen-Preis 2012 zu gewinnen

Der Exzellenzcluster CliSAP schreibt den Wladimir-Peter-Köppen-Preis für Klima- und Erdsystemwissenschaften 2012 aus. Betreuer, Professoren und Arbeitsgruppenleiter können junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen aus dem deutschsprachigen Raum vorschlagen, deren Promotionsarbeit einen klaren Bezug zur Klimaforschung hat.

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, Bewerbungsschluss ist der 31. März. Die Kandidaten sollen nicht älter als 30 Jahre sein, wenn sie ihre Doktorarbeit beendet haben. Die Promotion soll zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht mehr als zwei Jahre zurückliegen. Weitere Informationen unter:

www.klimacampus.de/631+M5e19615c805.html
www.klimacampus.de/koeppen.html
Flyer zum Download (deutsch)


09. Januar 2012

Studierende aufgepasst:
Vorschläge für den Hamburger Lehrpreis gesucht!

Sie haben im Jahr 2011 an einer Lehrveranstaltung mit einem innovativen Konzept teilgenommen? Eine Ihrer Dozentinnen oder Ihrer Dozenten war besonders engagiert? Sie haben eine Lehrveranstaltung besucht, die einfach richtig gut war?

Lassen Sie Ihre Lehrenden das wissen und nominieren Sie sie für den Hamburger Lehrpreis! Sie können Ihre Vorschläge bis zum 24. Februar 2012 bei Prof. Dr.-Ing. Norbert Ritter, Prodekan für Studium und Lehre einreichen. Wie das geht und was zu beachten ist, erfahren Sie hier.

Der Hamburger Lehrpreis ist eine Prämie für herausragende und innovative Lehrleistungen an den Hamburger Hochschulen und wird bereits zum dritten Mal vergeben. Der Preis wird an jeder Fakultät verliehen und ist mit jeweils 10.000 EUR dotiert – und nur Sie als Studierende können Empfehlungen aussprechen. Preisträger für die MIN-Fakultät im letzten Jahr war Juniorprofessor Felix Ament vom Meteorologischen Institut.

Lehrpreis-Poster


02. Januar 2012

Berufseinstiegsmentoring UNICA - Bewerbungen jetzt möglich

UNICA-Logo

UNICA, die Initiative zur Förderung des weiblichen Führungsnachwuchses bietet erneut MIN-Studentinnen und Doktorandinnen die Möglichkeit für ein Berufseinstiegs-Mentoring. Studentinnen und Doktorandinnen, die einen Berufseinstieg in einer verantwortungsvollen Position in der Wirtschaft anstreben, werden durch ein mehrjähriges Mentoring und weitere Unterstützungsangebote intensiv begleitet.

Die Mentees profitieren neben dem Mentoring durch erfahrene weibliche Führungskräfte aus der Wirtschaft von einem Coaching in mentaler Selbstregulation, Workshops zu Perspektiven der beruflichen Entwicklung mit den beteiligten Unternehmen sowie dem Networking. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Das mehrstufige professionelle Auswahlverfahren (zunächst Einzelgespräche, dann Assement Center) bietet den Bewerberinnen ausführliche Einschätzungen und Rückmeldungen zu ihrem Profil. Bewerberinnen sollten überdurchschnittliche akademische Leistungen nachweisen. Es können sich Bachelorstudentinnen ab dem 5. Semester, Master-, Diplom-, Magister- und Lehramtsstudentinnen sowie Doktorandinnen der Fakultät Geisteswissenschaften, EPB, MIN und WiSo bewerben. Bewerbungsschluss ist der 13. Februar 2012.

Weitere Informationen siehe Expertinnen-Beratungsnetz und Infoposter.


12. Dezember 2011

Neue Forschungsprojekte an der MIN-Fakultät
„Lothar Collatz School for Computing in Science“ und
„Graduate School Key Technologies for Sustainable Energy Systems in Smart Grids"

Die Forschungs- und Wissenschaftsstiftung Hamburg hat auf ihrer Vergabeausschuss-Sitzung am 6. Dezember 2011 beschlossen, sechs neue Forschungsprojekte zu fördern, zwei davon an der MIN-Fakultät der Universität Hamburg. Im Rahmen der Förderlinie „Anschubfinanzierung von Forschungsvorhaben“ unterstützt sie die „Lothar Collatz School for Computing in Science“. Mit der „Graduate School Key Technologies for Sustainable Energy Systems in Smart Grids" wird eine weitere Graduiertenschule als wichtiger Baustein der zukünftigen Hamburger Energieforschung gefördert.

Wissenschaftliches Rechnen ist ein integraler Bestandteil in vielen Bereichen der angewandten Wissenschaften und stellt eine Schlüsseltechnologie dar für die Validierung wissenschaftlicher Theorien und Experimente. Wachsende Komplexität erfordern für die Zukunft noch stärkere Interdisziplinarität mit Mathematik und Informatik als Verbindungsgliedern und Lieferanten der Schlüsseltechnologien in den computergestützten Wissenschaften. Mit der „Lothar Collatz School for Computing in Science“ soll Graduiertenausbildung an der Schnittstelle von Mathematik/Informatik und den computerbasierten Wissenschaften langfristig in Hamburg etabliert werden.

In der Förderlinie „Kooperative Graduiertenkollegs“ wird die Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Fachhochschulen in der strukturierten Doktorandenausbildung unterstützt. Ziel der „Graduate School Key Technologies for Sustainable Energy Systems in Smart Grids" ist die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die effiziente Energiespeicherung und -nutzung von fluktuierenden erneuerbaren Energiequellen wie Sonne und Wind. Unter der Federführung der Universität Hamburg werden zusammen mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) Doktoranden aus der Chemie, Physik, Biotechnologie und Ingenieurwissenschaften für diesen zentralen Bereich des 21. Jahrhundert ausgebildet.

Für Rückfragen:

Lothar Collatz School for Computing in Science
Sprecher: Prof. Dr. Michael Hinze
Universität Hamburg
Tel.: 040-42838-4079 (-4941 Secretary)
E-Mail: michael.hinze@uni-hamburg.de

Key Technologies for Sustainable Energy Systems in Smart Grids
Sprecher: Prof. Dr. Peter Burger
Universität Hamburg
Tel.: 040-42838-3662
E-Mail: burger@chemie.uni-hamburg.de


10. November 2011

Brücken in die Wissenschaft
Werden Sie Projektschule im Bereich Chemie und Biologie / Life Sciences!

Die Joachim Herz Stiftung trägt mit dem Projekt „Brücken in die Wissenschaft“ dazu bei, die Universität Hamburg als außerschulischen Lernort und die Hamburger Schulen mit gymnasialer Oberstufe enger zu vernetzen. Hochschulangebote helfen den Unterricht mit zu gestalten. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf Life-Science-Themen. Teilnehmen können bis zu zehn Schulen. Bewerben Sie sich!

Weitere Informationen erhalten Sie hier.


01. November 2011

Neue Emmy Noether-Gruppe zur Untersuchung der Struktur der Materie

Dr. Alexander Schmidt wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit einer Emmy Noether Nachwuchsgruppe ausgezeichnet. Das Emmy Noether Programm will Nachwuchswissenschaftlern eine frühe unabhängige und selbstständige Forschung ermöglichen. Für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren werden Dr. Schmidt sowie ein(e) wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) und zwei Doktoranden oder Doktorandinnen Grundlagenforschung in der Elementarteilchenphysik betreiben.

Diese Forschung wird mit dem weltgrössten Teilchenbeschleuniger, dem Large Hadron Collider (LHC) am CERN in Genf durchgeführt. Am LHC werden seit Ende 2009 Protonen mit der bislang höchsten Energie zur Kollision gebracht. Die dabei entstehenden neuen Teilchen werden mit vier gigantischen Detektoren gemessen. An einem dieser Detektoren, dem "Compact Muon Solenoid" (CMS) Detektor, arbeitet Dr. Schmidt mit seiner Gruppe. Eingebettet in eine internationale Kollaboration von 3000 Wissenschaftlern will Dr. Schmidt den Nachweis zur Existenz einer vierten Fermion-Generation erbringen und damit ein eigenständiges Forschungsprofil etablieren.

Die in der Natur vorkommende stabile Materie besteht aus Elementarteilchen der ersten Fermion-Generation, dem Elektron, sowie den up- und down-Quarks. Gegenwärtig sind noch zwei weitere, instabile Generationen bekannt. Eine vierte bislang unentdeckte Generation ist eine theoretisch höchst interessante Option. Zahlreiche Probleme der Physik können mit diesem Modell gelöst werden. Es ist das Ziel dieses Forschungsprojektes, eine experimentelle Antwort auf die Frage nach der Existenz einer vierten Generation zu finden.

Dr. Alexander Schmidt studierte und promovierte an der Universität Karlsruhe. Bereits in seiner Doktorarbeit beschäftigte er sich mit der Suche nach neuer Physik mit dem CMS Experiment am LHC. Danach folgte eine vierjährige Phase als Postdoc an der Universität Zürich. Er verbrachte mehrere Jahre am CERN in Genf, wo er vor Ort bei der Inbetriebnahme des Experimentes mitwirkte. Er beginnt nun in Hamburg mit dem Aufbau seiner neuen Nachwuchsgruppe und wird dadurch das Forschungsspektrum des Hamburger Sonderforschungsbereichs 676 ("Particles Strings and the Early Universe") um ein wichtiges Thema erweitern.


28. Oktober 2011

Die International Max Planck Research School for Ultrafast Imaging & Structural Dynamics (IMPRS-UFAST) geht in die zweite Runde


Die 2011 eröffnete International Max Planck Research School for Ultrafast Imaging & Structural Dynamics (IMPRS-UFAST) nimmt jetzt Bewerbungen für den Beginn einer Promotion ab Herbst 2012 entgegen. Bewerbungsschluss ist der 9. Dezember 2011.

Das interdisziplinäre Doktorandenprogramm bietet talentierten und motivierten Studierenden der Physik und Chemie die Möglichkeit einer Promotion zu den Themenbereichen ultra-intensive Elektronen- und Röntgenquellen, direktes Beobachten atomarer Bewegungen während elementarer Ereignisse, sowie ultraschnelle Bildgebungsprozesse zur Aufklärung struktureller Veränderungen an Atomen, Molekülen, kondensierter, biologischer, oder warmer dichter Materie auf einer Femtosekunden-Zeitskala.

Zusätzlich zu interdisziplinären Forschungsprojekten und Betreuungsmöglichkeiten durch nationale und internationale Experten, bietet die IMPRS ein breites Angebot an Fortbildungsmöglichkeiten. Stipendien und weitere Finanzierungsmöglichkeiten sind vorhanden. Die Sprache innerhalb der Schule ist Englisch.

Träger der IMPRS-UFAST ist die Max Planck Gesellschaft. Direkte Kooperationspartner sind das Max Planck Institut für Kernphysik, das Max Planck Institut für Medizinische Forschung (beide Heidelberg), die Max Planck Forschungsgruppe Strukturelle Dynamik an der Universität Hamburg, die Universität Hamburg, DESY und European XFEL GmbH. Die Schule ist konzeptionell eingebunden in das Center for Free-Electron Laser Science (CFEL) in Hamburg.

Weitere Information über die IMPRS und Bewerbungsmodalitäten sind der Webseite zu entnehmen: www.imprs-ufast.de.

Mehr zum Konzept der IMPRS unter http://www.mpg.de/de/imprs


12. Oktober 2011

Biochemikerin baut neue Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe auf

Junior-Professorin Dr. Andrea Rentmeister am Institut für Biochemie, Fachbereich Chemie, wurde in das Emmy Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft aufgenommen. Dieses Programm fördert herausragende Nachwuchswissenschaftler/Innen und soll ihnen optimale Bedingungen schaffen, um sich für die Berufung auf eine W2 oder W3 Professur zu qualifizieren. Die Förderung beträgt bis zu 1 Mio € und läuft über 3-5 Jahre.

In ihrer Forschung möchte Frau Rentmeister neue Methoden entwickeln, mit denen mRNAs, eine Unterart von Ribonucleinsäuren (RNA), in lebenden Zellen unter dem Mikroskop sichtbar gemacht werden können. Bislang war dies nicht möglich. mRNAs sind die Überbringer der genetischen Information. Eine räumliche Organisation von mRNAs in Regionen, die kleiner sind als Zellen, findet in zahlreichen Zelltypen statt und ist insbesondere bei Nervenzellen von fundamentaler Bedeutung. Neue Methoden zur Abbildung von lebenden Zellen könnten dazu beitragen, Prozesse wie Lernen und Regeneration von Nervenzellen auf molekularer Ebene zu verstehen. Frau Rentmeister möchte RNA-bindende Proteine und RNA-modifizierende Enzyme mittels Protein-Engineering umprogrammieren und sie als Werkzeuge für die Sichtbarmachung der gewünschten mRNAs einsetzen. Die Forschungsarbeiten von Jun.-Prof. Rentmeister sind im Bereich der Chemischen Biologie angesiedelt und umfassen neben Protein-Engineering zahlreiche biophysikalische Untersuchungsmethoden. Kollaborationen mit dem Zentrum für Molekulare Neurobiologie Hamburg (ZMNH), dem Interdisziplinären Nanowissenschaftscentrums Hamburg (INCH) sowie dem Centrum für Angewandte Nanotechnologie (CAN) wurden bereits etabliert.

Frau Rentmeister studierte zunächst an der TU Graz Technische Chemie. Zum Chemie-Diplom-Hauptstudium wechselte sie an die Universität Bonn, wo sie anschließend bei Prof. Famulok über Aptamere und Riboswitches – weitere Unterarten von RNA – und deren Sekundärstrukturen promovierte. Danach forschte sie knapp drei Jahre lang als Postdoc am California Institute of Technology im Bereich Protein-Engineering von industriell relevanten Enzymen wie z.B. Cellulasen. Im April 2010 folgte sie einem Ruf der Universität Hamburg auf eine Juniorprofessur für Biochemie mit Anwendungen in der Nanotechnologie im Fachbereich Chemie der Universität Hamburg.

Derzeit betreut sie zwei Doktorandinnen und die Lehrveranstaltungen zum Thema „Evolutive Methoden“. Mit Hilfe des Emmy Noether-Programms kann sie nun zwei weitere Doktorand/Innen und eine wissenschaftliche Hilfskraft anstellen. Außerdem wird sie Geräte und Sachmittel erhalten, um ihre Forschungsarbeiten optimal voranzutreiben.

Weitere Informationen über Frau Jun.-Prof. Rentmeister und Ihre Arbeitsgruppe



06. Oktober 2011

Internationales Doktorandenseminar auf Sylt

Vom 19.-21. September fand in diesem Jahr das erste Hamburg IS Doctoral Consortium (HISDoC) statt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Tilo Böhmann (Universität Hamburg, ITMC) und Prof. Dr. Karlheinz Kautz (Copenhagen Business School) reiste eine Gruppe internationaler Wissenschaftler - eine Professorin, acht Professoren sowie 18 Doktorandinnen und Doktoranden - für zwei Tage nach Sylt. Hier wurde in kleinen Gruppen intensiv an den Dissertationsthemen gearbeitet. Gleichzeitig entwickelten die Doktoranden Innovationsideen für die Nutzung von Informationssystemen zur Verbesserung nachhaltigen Wirtschaftens. Zurück in Hamburg stellten die HISDoC-Teilnehmer ihre Idee in einer griffigen Kurzpräsentation im Rahmen der IFIP WG 8.6 Conference vor und diskutierten sie mit einer Gruppe von Managern aus der Wirtschaft. Die Siegergruppe des Ideenwettbewerbs wurde im Rahmen eines Senatsempfangs in Anwesenheit von Staatsrätin Dr. Kristina Böhlke ausgezeichnet. HISDoC wurde großzügig gefördert von Fujitsu NEXT e.V. und der Fakultät Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften (MIN) der Universität Hamburg.

Weitere Informationen finden Sie hier: HISDoC 2011


19. September 2011

Angebote für Schülerinnen und Schüler im Herbst 2011

Bald ist es wieder soweit: In den nächsten Tagen und Wochen bieten die Fachbereiche der MIN-Fakultät Schülerinnen und Schülern ein abwechslungsreiches Programm, um Uniluft zu schnuppern, zu experimentieren und selbst kleine Forschungsprojekte durchzuführen. Selbstverständlich informieren alle beteiligten Fachbereiche auch über ihre Studiengänge.

Los geht es am 23. September mit dem Genetischen Fingerabdruck für Mädchen, bei dem Schülerinnen der Oberstufe anhand ihrer Mundschleimhaut ein eigenes DNA-Muster im Labor der Biochemie erstellen.

Während der Mathematischen Modellierungswoche vom 26. bis 30. September modellieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder spannende Fragen des Alltags. Bei den letzten Modellierungswochen galt es beispielsweise herauszufinden, auf welche Weise Rettungshubschrauber optimal platziert werden oder wie sich ein längerer Anlauf beim Skispringen auswirkt.

Gleich zu Beginn der Hamburger Herbstferien starten der Ferienkurs FORSCHUNG Physik (4., 5. oder 6. Oktober) und der Schülerferienkurs Chemie (4. und 5. Oktober) für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe. In der Hamburger Sternwarte können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beispielsweise die Dynamik von Sternenhaufen untersuchen oder die Massenverlustprozesse am Ende eines Sternenlebens berechnen. Im Kurs des Fachbereichs Chemie führen die Schülerinnen und Schüler an einem Tag einfache Versuche wie die Synthese von Aspirin selbst durch, am anderen Tag forschen sie gemeinsam mit den Wissenschaftlern des Fachbereichs an zwei verschiedenen Experimenten aus deren Arbeitsgruppen.

In der zweiten Woche der Herbstferien stehen das Schnupperstudium Computing in Science (CiS) am 10. Oktober und das Schnupperstudium Informatik vom 10. bis zum 14. Oktober auf dem Programm. Beim Schnupperstudium CiS erhalten Schülerinnen und Schüler der Oberstufe einen Einblick in die Fächer Bioinformatik, Chemieinformatik oder Physikinformatik und unternehmen z. B. eine Entdeckungsreise in die Welt der Gene oder untersuchen mit Hilfe des Ising-Modells die Abhängigkeiten von der Temperatur und einem äußeren Magnetfeld. Beim Schnupperstudium Informatik arbeiten Schülerinnen und Schüler im Team eine Woche lang an einem Informatikprojekt und führen dieses dann vor. Zur Auswahl stehen z.B. die Programmierung eines fußballspielenden Roboters oder die Entwicklung einer Kreditvergabeanwendung.

Am 26. und 27. Oktober 2011 macht die mobile Erlebniswelt BIOTechnikum am Biozentrum Klein Flottbek Station. Schülerinnen und Schüler der Klassen 8-11 bzw. 10-13 können geführte Ausstellungsrundgänge und Praktika zu Protein-Experimenten besuchen.

Am 5. November widmet sich der Fachbereich Informatik ganz den OberstufenschülerINNEN. Bei Girls go Informatics beschäftigen sich Mädchen in drei verschiedenen Arbeitsgruppen mit tanzenden und kletternden Robotern und lassen sie multimodal interagieren.

Für den 12. November heißt es: Mathe-Asse gesucht! Am Tag der Mathematik treten Schülerteams der Klassenstufen 7/8, 9/10 und 11-13 aus Gymnasien der Metropolregion gegeneinander an. Den Siegerteams winken attraktive Preise.


13. September 2011

Öffentliche Präsentation der Ergebnisse zum "Wettbewerb Campus Bundesstraße"

Uni Baut Zukunft

Am 13. und 14. September 2011 tagt die Jury zum "Wettbewerb Campus Bundesstraße". Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden der Öffentlichkeit am Donnerstag, 15. September 2011 um 18.00 Uhr im Geomatikum, Hörsaal 1 durch Mitglieder der Wettbewerbsjury u.a. dem Dekan der MIN-Fakultät Prof. Dr. Heinrich Graener und der Senatorin für Wissenschaft und Forschung Dr. Dorothee Stapelfeldt, vorgestellt. Alle Fakultätsmitglieder sind herzlich eingeladen, an der Präsentation teilzunehmen.


08. September 2011

Das größte Klassenzimmer der Welt
Fachbereich Chemie auf der IdeenExpo in Hannover

Der Fachbereich Chemie der Universität Hamburg beteiligte sich im Rahmen des Internationalen Jahres der Chemie 2011 vom 27. August bis 4. September 2011 an der IdeenExpo in Hannover. Auf mehr als 60.000 Quadratmetern erwarteten die Besucher in 5 Themenwelten spannende Exponate und Projekte zum Mitmachen aus Naturwissenschaft und Technik.

Das Studienbüro Chemie informierte über die verschiedenen Studiengänge des Fachbereichs. Das Institut für Technische und Makromolekulare Chemie war gleich dreifach vertreten mit dem Cocktailreaktor, dem Levitator und dem Extruder. Aber sehen Sie mehr im TV Player der IdeenExpo oder informieren Sie sich auf der Internetseite des Fachbereichs Chemie zum Jahr der Chemie 2011.


15. August 2011

Kooperation zwischen der UHH und XFEL besiegelt

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der European XFEL GmbH, Massimo Altarelli, und der Dekan der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften der Universität Hamburg, Heinrich Graener, sind sich einig: "In der Praxis kooperieren wir schon seit einigen Monaten erfolgreich bei diversen Projekten. Nun haben wir die formale Basis, mit der unsere junge Zusammenarbeit jetzt richtig Fahrt aufnehmen kann."

Wissenensaustausch, gemeinsame Forschungsprojekte, Zugang zu Forschungslaboren und die Begleitung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern stehen im Vordergrund.


08. August 2011

Interdisziplinäres Lehrangebot 'Friedensbildung/ Peacebuilding'

Peacebuilding

Im Rahmen des interdisziplinären Lehrangebotes 'Friedensbildung/ Peacebuilding' kann im freien Wahlbereich wieder ein einjähriges Curriculum mit 12 Leistungspunkte studiert werden.

Weitere Informationen finden Sie auf den auf den Webseiten des ZNF.


04. August 2011

Von wegen langweilig! Junge Forscher auf Entdecker-Rallye im Mineralogischen Museum

Mehrfarbiger Turmalin

Ab dem neuen Schuljahr 2011 können Kita-Gruppen und Schulklassen an neu konzipierten Führungen des Mineralogischen Museums der Universität Hamburg teilnehmen und die Baumaterialen der Erde erkunden. Wie „funktioniert“ z. B. ein Vulkan und warum beeinflussen Vulkanausbrüche den Flugverkehr? Oder aber: Wie kam der „Alte Schwede“ an den Elbstrand? Mit einer großen Sintflut? Oder waren gar Gletscher am Transport beteiligt? Diese und andere sind die Themen der Veranstaltungen, die Nicole Arndt, Franziska Keilflug und Robert Jasko leiten.

Die Studenten der Geowissenschaften bereiten die Veranstaltungen altersgerecht auf und ermuntern insbesondere die jüngeren Besucher zur aktiven Teilnahme und Erkundung des Museums. Für Gehörlose/Schwerhörige können sie die Veranstaltungen in Deutscher Gehörlosensprache (DGS) durchführen. „Es ist mir ein persönliches Anliegen, den wissenschaftlichen Nachwuchs auf spannende und altersgerechte Weise in die Welt der Minerale und ihren Nutzen für die Menschen einzuführen. Wir möchten den Forschergeist der Kinder wecken und sie für ihre Umwelt und den Umgang mit endlichen Ressourcen sensibilisieren“, sagt Prof. Dr. Jochen Schlüter, Leiter des Museums.

Ab dem 15. August 2011 öffnet das Museum seine Türen für die neuen Veranstaltungen zusätzlich zu seinen regulären Öffnungszeiten (Mi 15-18 Uhr und So 10-17 Uhr), so dass die Veranstaltungen nach Absprache gebucht werden können. Das Programm ist unter diesem Link erhältlich, zum Webauftritt des Mineralogischen Museums geht es hier.


01. August 2011

Fachbereich Informatik kooperiert mit Initiative „Bundesweit Informatiknachwuchs fördern“ (BWINF)

BWINF

Die Initiative „Bundesweit Informatiknachwuchs fördern“ (BWINF) fördert Mädchen und junge Frauen, die ihre Informatikkenntnisse bei Veranstaltungen vertiefen möchten. Um möglichst vielen interessierten Mädchen die Teilnahme an einer Informatikveranstaltung zu ermöglichen, unterstützt BWINF sie mit einem besonderen Förderangebot und erstattet Kosten für Anmeldung, Anreise und Übernachtung unter anderem bei der Veranstaltung „Girls go Informatics“ der Universität Hamburg am 5. November 2011.

Links: Informationen/Anmeldung Girls go Informatics, Mehr Infos zu BWINF


23. Juni 2011

Hamburger Lehrpreis 2011 für Juniorprofessor Felix Ament

Am 28. Juni werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung die Gewinner des Hamburger Lehrpreises 2011 bekannt gegeben. Für die MIN-Fakultät wird den mit 10.000 Euro dotierten Preis Juniorprofessor Felix Ament für verschiedene Lehrveranstaltungen in der Meteorologie erhalten.

Eine aus Lehrenden und Studierenden zusammengesetzte Kommission hatte aus allen Vorschlägen der Fakultät Juniorprofessor Ament aus dem Fachbereich Geowissenschaften sowie Dr. Tobias Vossmeyer aus dem Fachbereich Chemie ausgewählt und diese beiden Lehrenden der Hamburg-weiten Kommission für den Hamburger Lehrpreis empfohlen.

Herrn Ament gelingt es besonders gut, das forschende Lernen in den Fokus seiner Lehrveranstaltungen zu stellen. Dabei stellt er immer einen deutlichen Bezug zur Praxis her. Hervorgehoben wurden auch die Qualität und Vielfalt der von ihm eingesetzten Lehrmethoden bzw. Lehrmaterialien. Besonders erfreulich ist, dass sich die hohe Qualität der Lehre nicht auf einzelne Lehrveranstaltungen beschränkt, sondern auf ein breites Spektrum von teilweise für alle Studierenden verpflichtenden und grundlegenden Veranstaltungen.

Herr Vossmeyer ist für seine Vorlesungen zur Mathematik nominiert worden. Bei Herrn Vossmeyer überzeugt die Kommission vor allem seine Fähigkeit, Chemie-Studierende in einer verpflichtenden Massenveranstaltung für die Mathematik zu begeistern. Besonders hervorgehoben wurde dabei ebenfalls der starke Anwendungsbezug. Das kontinuierliche Engagement von Herrn Vossmeyer in der Lehre zeigt sich vor allem auch in der Tatsache, dass er bereits im letzten Jahr von der Kommission nominiert wurde.

Damit die Lehrenden ihre innovativen Ideen zukünftig noch besser umsetzen können, wird das Dekanat ihnen jeweils 1.000 Euro für den Einsatz in der Lehre zur Verfügung stellen.



03. Juni 2011

Öffentliche Vorlesungen im Kampf um die Zukunft

Kampf um die Zukunft

Im Rahmen des Kampfes um die Zukunft der Universität Hamburg finden nächste Woche Vorlesungen im öffentlichen Raum statt.

Montag 16-18 Uhr auf dem Gänsemarkt
Vorlesung "IT-Innovation und -Transfer 2" - Prof. Dr. Tilo Böhmann, Dipl.-Math. Regine Dörbecker; Infos zur Vorlesung ITMC

Mittwoch 14-16 Uhr auf dem Platz vor der Jugendherberge Stintfang an den Landungsbrücken
Vorlesung "Softwareentwicklung II" - Dr. Axel Schmolitzky

Weitere Infos zum Kampf um die Zukunft


25. Mai 2011

MIN-Frauen erfolgreich bei Mentoringprojekt UNICA

UNICA Absolventen 2011

In diesem Jahr waren erstmals auch Absolventinnen und Doktorandinnen der MIN-Fakultät, die sich für einen Berufseinstieg in die Wirtschaft interessieren, zur Bewerbung bei der Initiative UNICA -Initiative zur Förderung des weiblichen Führungsnachwuchses aufgerufen.

Von insgesamt 88 Bewerbungen für das Mentoring/Coaching/Workshop und Vernetzungsprojekt UNICA kamen 27 aus der MIN-Fakultät. Ein Großteil der Frauen wurde zu einem intensiven Einzelinterview eingeladen.

15 MIN-Frauen schafften es in die nächste Runde und nahmen an einem eintägigen AC-Verfahren mit Vertreter/innen aus der Hamburger Wirtschaft teil. Hier wurden insgesamt 15 Frauen aus der WiSo, EPB und MIN-Fakultät der Universität Hamburg für die Teilnahme am Programm ausgewählt, 6 Frauen kommen aus der MIN. Bei der Vorstellung erster Ergebnisse des nunmehr 2. UNICA Durchgangs am 10.05.2011 im Gästehaus der Universität wurden die neuen Mentees nicht nur von der Wissenschaftssenatorin Frau Dr. Stapelfeld und der Vizepräsidentin Frau Prof. Dr. Mielke beglückwünscht, auch der Dekan der MIN-Fakultät Prof. Dr. Graener gratuliert insbesondere den fünf Doktorandinnen und einer Masterstudentin der MIN-Fakultät ganz herzlich. Für das Programm UNICA 2011 wurden aus der MIN-Fakultät ausgewählt:

  • Ulla Gebbert, Fachbereich Physik
  • Jula Draeger, Fachbereich Physik
  • Stefanie Lilla, Fachbereich Biologie
  • Oksana Zhebel, Fachbereich Geowissenschaften, Institut für Geophysik
  • Miriam Kötzler, Fachbereich Chemie
  • Katharina Wolter, Fachbereich Informatik
Weitere Informationen: UNICA Homepage, Bericht im Newsletter der Universität Hamburg


13. Mai 2011

Hamburger Mathematik-Studentin gewinnt "best student paper award" auf der SampTA 2011

Krause-Solberg, vierte von
links, bei der Preisverleihung

Sara Krause-Solberg, Diplomandin bei Prof. Dr. Armin Iske im Fachbereich Mathematik der Universität Hamburg, hat auf der internationalen Konferenz Sampling Theory and Applications 2011, kurz SampTA 2011, den best student paper award gewonnen.

Der Titel des papers lautet "Dimensionality reduction methods in independent subspace analysis for signal detection." Iske: "Die Auszeichnung hat besondere Beachtung erfahren, zumal Frau Krause-Solberg im Gegensatz zur Konkurrenz ihr Studium noch gar nicht abgeschlossen hat. Sie ist der adäquate Lohn für die harte und akribische Arbeit, die Frau Krause-Solberg in die Ausarbeitung des papers und in ihren gelungenen Vortrag auf ihrer ersten Konferenz investiert hat.“ Der best student paper award wurde neben Frau Krause-Solberg weiterhin an vier Absolventen vergeben.

Bei der Erstellung des papers wurde Frau Krause-Solberg von Mijail Guillemard, Doktorand bei Prof. Iske, betreut. Im Anschluss an ihre Diplomarbeit, die sie zum gleichen Thema verfasst, wird die Mathematikerin voraussichtlich im DFG-Projekt „Adaptive Approximation Algorithms for Sparse Data Representation“ im SPP 1324 unter Betreuung von Prof. Iske promovieren.

Die SampTA ist die weltweit bedeutendste Konferenz über mathematische Methoden und Anwendungen in der Signalverarbeitung. Sie wird alle zwei Jahre abgehalten und fand dieses Jahr vom 2. bis 6. Mai in Singapur statt.

Referenz: Mijail Guillemard, Armin Iske, and Sara Krause-Solberg: Dimensionality reduction methods in independent subspace analysis for signal detection. Conference Proceedings of Sampling Theory and Applications (SampTA2011).

Kontakt:
Prof. Dr. Armin Iske


14. April 2011

Girls´ und Boys´Day am 14.04.2011 – MIN wieder erfolgreich dabei

 

 

Entdeckt mit uns „Die Welt unter unseren Füßen“, lasst uns einen „Roboter bauen und programmieren“ und „Die Vielfalt der Präparation“ kennenlernen! So warb die MIN-Fakultät der Universität Hamburg für den diesjährigen Girls´Day und hatte damit vollen Erfolg. Alle Aktionen waren binnen weniger Stunden ausgebucht, was zeigt, wie hoch der Bedarf an Orientierungsmöglichkeiten für den wissenschaftlichen Nachwuchs ist.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der MIN-Fakultät der Universität Hamburg freuten sich sehr, auch in diesem Jahr Schülerinnen die Möglichkeit zu bieten, in einen für Frauen untypischen Bereich hineinzuschauen. Aber nicht nur das, denn es gab zum ersten Mal auch offiziell einen Boys´Day, an dem sich die Fakultät mit Aktionen in der Kosmetologie, der Zoologie und auch in der Informatik beteiligte. Auch die Jungen bekamen so die Möglichkeit für sie eher untypische Bereiche kennen zu lernen.

Die Gleichstellungsreferentin der MIN-Fakultät Antje Newig konnte gemeinsam mit den Kosmetikwissenschaften aus der Abteilung Biochemie und Molekularbiologie, dem Biozentrum Grindel und Zoologischen Museum, dem Mineralogisch-Petrographischen Institut des Zentrums für Geosysteme (ZfG), des Instituts für Geophysik und mit verschiedenen Zentren der Informatik insgesamt 14 Aktionen mit über 150 Plätzen zum Girls´ und Boys´Day 2011 ins Leben rufen, wobei 8 Aktionen allein auf die Informatik entfallen. Ein Angebot zeigte erstmals auch den TVP-Bereich. Zwei Mädchen verbrachten den Tag im Elektroniklabor der Meteorologie und lernten in einem kleinen Projekt die Arbeit eines Elektronikers kennen. Das ist es auch, was diesen Tag für die Mädchen und Jungen ausmachte – Mitmachen und Probieren, so wurden mit großem Engagement geophysikalische Messungen durchgeführt, Hauttypen bestimmt oder spannende Anwendungen programmiert.

Nicht nur die Mädchen und Jungen waren begeistert von den Einblicken in die Universitätswelt, auch für die beteiligten Beschäftigten war es ein gelungenes Ereignis. „Es ist wirklich schön, mit so interessierten und motivierten kleinen Großen zu tun zu haben.“, so tönt es aus aller Munde. Jedenfalls sind alle Mitwirkenden schon heute für den Girls‘ und Boys’Day 2012 motiviert.

Die Veranstaltungen wurden finanziell unterstützt von den MIN-Fachbereichen, aus den strukturschaffenden Maßnahmen zur Gleichstellung der MIN-Fakultät, dem Frauenförderfond der Universität und dem Hamburger Informatik Forum HIForum, dem Alumniverein der Informatik sowie der Firma C1 WPS Workplace Solutions. Der Dekan der MIN-Fakultät dankt allen Beteiligten für das Engagement.


13. April 2011

Aktuelle Ausgabe UHH Hochschulmagazin:
Titelgeschichte „10.000 Jahre sind für einen Vulkan wie eine Sekunde“

Von St. Pauli bis Prag…

…macht das vierte „UHH Hochschulmagazin“ Halt an vielen spannenden Stationen.

Während Dr. Eleonora Rivalta in der Titelgeschichte „10.000 Jahre sind für einen Vulkan wie eine Sekunde“ verrät, dass Geophysiker Vulkanausbrüche im Kochtopf simulieren, erkunden Soziologie- und Politologie-Studierende St. Pauli – ein „Rotlichtviertel im Wandel“. 

Weitere MIN-spezifische Beiträge berichten über das Lexi-Cluster „Connecting Particles with the Cosmos“, die Forschungstaucher und ehemalige Juniorstudierende der MIN.

Aktuelle Ausgabe zum Download


30. März 2011

Neugründung des CEN: universitäres Zuhause des KlimaCampus

Erstes Forschungszentrum an der MIN: Das Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit, kurz CEN, wurde jetzt an der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften der Universität Hamburg gegründet. Der Dekan der Fakultät, Prof. Heinrich Graener, und der Leiter, Prof. Detlef Stammer, im Gespräch.

Herr Graener, Herr Stammer, herzlichen Glückwunsch zur Gründung. Am KlimaCampus haben wir bereits exzellent vernetzte Forschung. Was ist das Neue am CEN?

Prof. Heinrich Graener
Prof. Heinrich Graener

Graener: Das CEN gibt dem KlimaCampus sein „universitäres Zuhause“. Die in der Tat enge und fruchtbare Zusammenarbeit der verschiedenen Institute unter dem Dach des KlimaCampus war an der Universität bisher nicht gut formalisiert. Mit dem CEN manifestieren wir jetzt die Strukturen, die durch die Exzellenzinitiative geschaffen wurden.

Bisher gab es das ZMK, das Zentrum für Meeres- und Klimaforschung. Was unterscheidet die beiden?

Prof. Detlef Stammer
Prof. Detlef Stammer
(Bild: UHH/KlimaCampus)
Stammer: Das ZMK, ein wichtiger Zusammenschluss von Instituten der Fachbereiche Biologie und Geowissenschaften, geht jetzt im CEN auf. Durch die Exzellenzinitiative hat sich die Zusammenarbeit der verschiedenen Forschungsbereiche aber bereits entscheidend erweitert - um Themen und um Institute. Die Erweiterung auf „Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit“ ist deshalb stimmig und notwendig. Wir bündeln die Interessen der Einzelinstitute und helfen, eine gemeinsame Forschungsstrategie und –infrastruktur des KlimaCampus zu entwickeln. Damit machen wir auch einen wesentlichen Schritt vorwärts zu besserer Leistungsfähigkeit und Sichtbarkeit, der unsere Forschungsgemeinschaft noch einmal beflügeln wird.

Das CEN ist in der naturwissenschaftlichen MIN-Fakultät angesiedelt. Werden die geisteswissenschaftlichen Aspekte der KlimaCampus-Forschung ausgelagert?

Stammer: Keineswegs. Teile der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und des Centrums für Globalisierung und Governance sind ausdrücklich im CEN als assoziierte Partner integriert. Darüber hinaus werden wir weitere interne und externe Wissenschaftler und Institute einladen, am CEN als assoziierte Partner mitzuforschen.

Wo wird das CEN konkret „sitzen“?

Graener: Im Herzen der Hamburger Klimaforschung. Wir freuen uns, dem CEN im Zuge des städtebaulichen Wettbewerbs mit dem KlimaCampus-Neubau an der Bundesstraße/Beim Schlump auch räumlich eine Heimat zu geben - eng angebunden an seine Partner vom Max-Planck-Institut und vom Deutschen Klimarechenzentrum.

Interview: S. Janssen / KlimaCampus


29. März 2011

Seminare ans Netz – Förderung von eLearning-Projekten

Seminare ans Netz

An der Universität Hamburg werden im fünften Jahr in Folge eLearning-Kleinprojekte mit maximal € 5000,- gefördert. Es handelt sich dabei um eine zentrale Anschubfinanzierung für den Einsatz digitaler Medien in der Lehre und wird ausschließlich an Lehrende der Universität Hamburg vergeben. Mit den eingesetzten Mitteln aus Studiengebühren soll der Aufbau und eine erste praktische Umsetzung innovativer Lehr-/Lernszenarien finanziell unterstützt werden. Frist zur Einreichung der Anträge ist der 01.05.2011.

Über die in den letzten vier Jahren geförderten Projekte können Sie sich auf der Projekthomepage informieren: Seminare ans Netz

Sprechen Sie mit Ihrem eLearning-Büro über Ihre Projekt-Ideen. Wir können Ihnen helfen, die Chanchen auf eine Förderung zu erhöhen.
eLearning-Büro der Fakultät MIN


18. März 2011

Neue Promotionsordnung in der MIN Fakultät

In der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften tritt am 6. April 2011 eine neue Promotionsordnung in Kraft, die die Promotionsordnungen der Fachbereiche Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Informatik, Mathematik und Physik ersetzt. Informationen zur Fakultäts-Promotionsordnung und zu Übergangsregelungen sind unter 'Promotion' zu finden. Weiterlesen


17. März 2011

Wir schauen aufs Detail -
Forschen und Promovieren innerhalb der neuen International Max Planck Research School for Ultrafast Imaging & Structural Dynamics

IMPRS-UFASTDie Universität Hamburg ist Kooperationspartner an einem neuen, strukturierten Promotionsprogramm zum Themenbereich ultra-intensive Elektronen- und Röntgenquellen, direktes Beobachten atomarer Bewegungen während elementarer Ereignisse, sowie ultraschnelle Bildgebungsprozesse zur Aufklärung struktureller Veränderungen an Atomen, Molekülen, kondensierter, biologischer, oder warmer dichter Materie auf einer Femtosekunden-Zeitskala.

Das internationale Programm wird in englischer Sprache angeboten und bietet Möglichkeiten zu interdisziplinären Forschungsprojekten innerhalb der Physik und relevanter Bereiche innerhalb der Chemie und Biologie. IMPRS Studierende profitieren weiterhin von einem zusätzlichen Angebot an Fortbildungsmöglichkeiten. Stipendien und weitere Finanzierungsmöglichkeiten sind vorhanden.

Träger der IMPRS-UFAST ist die Max Planck Gesellschaft. Direkte Kooperationspartner sind das Max Planck Institut für Kernphysik, das Max Planck Institut für Medizinische Forschung (beide Heidelberg), die Max Planck Forschungsgruppe Strukturelle Dynamik an der Universität Hamburg, die Universität Hamburg, DESY und European XFEL GmbH in Hamburg.

Online Bewerbungen für Promotionsbeginn im Oktober 2011 werden jetzt entgegengenommen:
www.imprs-ufast.application_and_admission/index_eng.html.

Sprecher der Schule:
Prof. Dwayne Miller, Max Planck Forschungsgruppe für strukturelle Dynamik an der Universität Hamburg und Professor am Fachbereich Physik der Universität Hamburg
Prof. Joachim Ullrich, Max Planck Institut für Kernphysik (Heidelberg) und Sprecher der Max Planck – Advanced Study Group (CFEL)

Weitere Informationen unter: www.imprs-ufast.de


02. März 2011

Exzellenzinitiative

Die DFG und der Wissenschaftsrat haben am 2. März die Projekte, die zur Antragstellung aufgefordert werden, bekannt gegeben. Die MIN Fakultät ist mit einem Exellenzcluster erfolgreich.

Forschungsthema im Exzellenzcluster ’The Hamburg Center for Ultrafast Imaging Structure, Dynamics and Control of Matter at the Atomic Scale’ sind Beobachtungen von Atombewegungen in Echtzeit, um die molekularen Elementarprozesse in der Natur sichtbar zu machen.

Sprecher des Exzellenzclusters sind

Prof. Dr. Dwayne Miller, Prof. Dr. Klaus Sengstock und Prof. Dr. Horst Weller


09. Februar 2011

Leinen los und Volldampf voraus
PIER – eine neue Kooperation für helle Köpfe und brillante Ideen von DESY und der Universität Hamburg

Im Hamburger Rathaus wurde gestern von der Universität Hamburg und dem Forschungszentrum DESY eine neue Einrichtung für naturwissenschaftliche Kompetenz ins Leben gerufen: „PIER – Partnership for Innovation, Education and Research“ wird ein Kristallisationspunkt für exzellente Forschung im Norden. Prof. Dr. Dieter Lenzen, Präsident der Universität Hamburg, und Prof. Dr. Helmut Dosch, Vorsitzender des DESY-Direktoriums, unterzeichneten im Beisein von Senatorin Dr. Herlind Gundelach den Vertrag für diese neue strategische Partnerschaft. Mit PIER wird die seit vielen Jahren bestehende enge Zusammenarbeit der größten Forschungs- und Ausbildungseinrichtung Norddeutschlands und des größten deutschen Beschleunigerzentrums auf eine institutionelle Basis gestellt und ausgebaut.

PIER konzentriert sich auf vier zukunftsweisende Forschungsfelder: Teilchen- und Astroteilchenphysik, Nanowissenschaften, Forschung mit Photonen sowie Infektions- und Strukturbiologie. Auf allen vier Feldern kooperieren DESY und Universität Hamburg bereits heute überaus erfolgreich – etwa wenn exzellente Wissenschaftler der Universität die einzigartigen, hochmodernen Röntgenquellen FLASH und PETRA III bei DESY für ihre Experimente nutzen oder Forscher gemeinsam an neuen Projekten der Teilchenphysik arbeiten.

PIER wird die Zusammenarbeit in sechs Aktionsfeldern stärken. Insbesondere sind gemeinsame Berufungsverfahren für Professuren geplant, und mit Hilfe des PIER-Ideenfonds wird eine Anschubfinanzierung bereitgestellt, um brillante wissenschaftliche Projektvorschläge in die Tat umzusetzen. Prof. Dr. Helmut Dosch, Vorsitzender des DESY-Direktoriums: „Mit PIER konzentrieren sich DESY und die Universität auf ihre Stärken für die Gestaltung der Zukunft. Die einzigartigen Forschungsinfrastrukturen von DESY ermöglichen hervorragende Forschung und eine attraktive forschungsorientierte Ausbildung unseres wissenschaftlichen Nachwuchses. Darüber hinaus dient PIER als Plattform für den Wissens- und Technologietransfer in die Wirtschaft, insbesondere in der Metropolregion Hamburg.“

Ein weiterer Schwerpunkt ist die gemeinsame Ausbildung und Nachwuchsförderung: Eine Graduiertenausbildung auf höchstem Niveau holt neue Talente nach Hamburg. Prof. Dr. Dieter Lenzen, Präsident der Universität Hamburg: „PIER soll ein zentraler Anlaufpunkt für exzellente Wissenschaft im Norden sein. Von hier aus wollen wir junge Talente aus aller Welt einladen zu lehren und zu forschen. Den Studierenden der Universität Hamburg wird PIER die Möglichkeit geben, ihre Forschungsarbeiten in einem technologisch einmaligen Umfeld durchzuführen.“

Die Graduiertenförderung wird mit Mitteln der Joachim Herz Stiftung unterstützt. Petra Herz, Vorsitzende des Stiftungsvorstands: „Die Joachim Herz Stiftung fördert die internationale Ausbildung exzellenter Nachwuchsforscher und will Brücken bauen zwischen den Naturwissenschaften, der Wirtschaft und Gesellschaft. Diese Punkte berücksichtigt PIER in herausragender Weise. Deshalb wird unsere Stiftung im Rahmen der PIER-Graduiertenausbildung zunächst fünf Doktoranden als Joachim-Herz-Stipendiaten für jeweils drei Jahre finanzieren. Für diese Doktoranden stellt die Joachim Herz Stiftung insgesamt über eine halbe Million Euro zur Verfügung.“

Dr. Herlind Gundelach, Senatorin für Wissenschaft und Forschung: „Für den Wissenschaftsstandort Hamburg ist es ein großer Gewinn, wenn traditionsreiche ‚Forschungsriesen‘ wie DESY und die Universität ihre Partnerschaft in einer neuen, zukunftsweisenden Form vereinen, ohne jeweils ihre Besonderheiten preiszugeben. PIER stellt die Partnerschaft auf vier Pfeiler klar definierter Forschungsfelder, welche gezielt an die Stärken beider Partner anknüpfen. Zugleich bietet PIER aber mit seiner offenen Konstruktion als Rahmenvertrag die Gelegenheit, gemeinsam ‚flanierend‘ nach links und rechts zu schauen. Ich bin überzeugt, dass sich diese neue Partnerschaft zu einem in Europa einzigartigen Modell mit herausragender wissenschaftlicher Leistungsfähigkeit sowie internationaler Ausstrahlung entwickeln wird.“

Mehr Informationen zu PIER: www.pier-campus.de

Kontakt:

Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY – Ein Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft
Dr. Thomas Zoufal
Tel: (040) 8998-1666 (-3613)
Fax: (040) 8998-4307
presse@desy.de

Universität Hamburg
Christiane Kuhrt
Tel.: (040) 42838-1809
Mobil: 0160 7002690
Fax: (040) 42838-3177
christiane.kuhrt@uni-hamburg.de

Behörde für Wissenschaft und Forschung
imo Friedrichs
Tel: (040) 42863-2322
Fax: (040) 42863-3722
pressestelle@bwf.hamburg.de


27. Januar 2011

FOR GIRLS ONLY:
Erstelle deinen genetischen Fingerabdruck am 09. Februar 2011

Liebe Schülerinnen der Jahrgangsstufen 10-13,

sind eure Lieblingsschulfächer Biologie oder Chemie? Habt ihr euch schon immer gefragt, mit welchen Methoden in der Kriminologie Straftäter überführt werden können? Wolltet ihr schon immer wissen, wie genau die Arbeit in einem Labor aussieht?

Wir laden Euch ein! Gemeinsam mit dem Institut für Biochemie und Molekularbiologie der Universität Hamburg könnt ihr eure Fragen am 09.02.2011 in dem Schülerversuch „Genetischer Fingerabdruck“ klären, in dem ihr anhand eurer Mundschleimhaut euer eigenes DNA-Muster erstellt.

Informationen und Anmeldung


12. Januar 2011

U N I C A – Bewerbungen noch bis 31.01.2011 möglich

unicaAuf Grund vorhandener Restplätze im Bewerbungsverfahren für das Berufseinstiegs-Mentoring UNICA 2011 wird die Frist für mögliche Bewerbungen bis zum 31.01.2011 verlängert.

Bewerben Sie sich als MIN-Studentin oder Doktorandin, wenn Sie als Mentee vom langjährigen Erfahrungswissen weiblicher Führungskräfte aus der Hamburger Wirtschaft während Ihres Berufseinstiegs und darüber hinaus profitieren wollen. Eine ehrenamtlich engagierte, erfahrene Mentorin steht Ihnen in der Übergangszeit vom Studium in den Beruf zur Seite und berät Sie individuell zur Weichenstellung für Ihre berufliche Zukunft. Zusätzlich bietet UNICA Workshops mit hochrangigen Vertretern Hamburger Unternehmen an, Sie werden außerdem in Coachings zur mentalen Selbstregulation geschult und es wird aktiv die Vernetzung der Mentees untereinander gefördert.

Weitere Informationen siehe www.expertinnen-beratungsnetz.de

Die Bewertung der Bewerbungsunterlagen erfolgt individuell und mit besonderer Aufmerksamkeit für engagierte, ungewöhnliche und vielseitig interessierte Frauen.


06. Januar 2011

Open Space – Zukunft des MIN-Kampus

open-space_EInladung

Unser MIN-Campus soll in den nächsten Jahren umfassend erneuert und ausgebaut werden. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung sind am 14. Januar ab 13:30 Uhr (CCH, Saal 3) insbesondere die Mitglieder der MIN-Fakultät aufgerufen, Ihre Vorstellungen beim "Open Space" einzubringen.

Links: Einladung und Termine unter uni-baut-zukunft.hamburg.de


05. Januar 2011

Studierende aufgepasst:
Vorschläge für den Hamburger Lehrpreis 2010 gesucht!

Grafik

Sie haben im Jahr 2010 an einer Lehrveranstaltung mit einem innovativen Konzept teilgenommen? Eine Ihrer Dozentinnen oder Ihrer Dozenten war besonders engagiert? Sie haben eine Lehrveranstaltung besucht, die ganz einfach klasse war?

Lassen Sie Ihre Lehrenden das wissen und nominieren Sie sie für den Hamburger Lehrpreis 2010! Sie können Ihre Vorschläge bis zum 11. Februar 2011 beim Prodekan für Studium und Lehre, Prof. Dr.-Ing. Norbert Ritter, einreichen. Wie das geht und was zu beachten ist, erfahren sie hier: http://www.uni-hamburg.de/Studium/lehrpreis.html.

Der Hamburger Lehrpreis ist eine Prämie für herausragende und innovative Lehrleistungen an den Hamburger Hochschulen und wird bereits zum dritten Mal vergeben. Der Preis wird an jeder Fakultät verliehen und ist mit jeweils 10.000 EUR dotiert – und nur Sie als Studierende können Empfehlungen aussprechen. Preisträger des Lehrpreises 2009 für die MIN-Fakultät war Prof. Dr. Martin Kalinowski.



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